SWR Aktuell: Sieben Jahre nach der Sturzflut – wie geht es Braunsbach heute?
Sieben Jahre sind eine lange Zeit – und doch fühlt es sich manchmal an, als wäre die Nacht vom 29. Mai 2016 noch nicht ganz vorbei. SWR Aktuell hat Braunsbach 2023 erneut besucht und auch meine Geschichte als Kanuverleiher weiterzählt: Sturzflut, Corona, Dürre – es war ein langer Weg, aber ich bin noch da.
Braunsbach sieben Jahre nach der Flut: Aufbau, Alltag und neue Herausforderungen
Auf den ersten Blick wirkt Braunsbach heute fast wie vor der Katastrophe: Straßen und Plätze sind erneuert, Häuser wiederaufgebaut, und Rückhaltebecken schützen den Ort vor künftigen Extremereignissen. Doch Bürgermeister Frank Harsch schätzt den Gesamtschaden auf 70 bis 80 Millionen Euro – und die unterirdische Infrastruktur soll noch rund drei weitere Jahre in Anspruch nehmen.
Für mich als Kanuverleiher reihte sich nach der Flutkatastrophe eine Krise an die nächste: Kaum hatte ich mich 2016 halbwegs erholt, kamen die Corona-Lockdowns und legten den Tourismus vollständig lahm. In den Folgejahren sorgten extreme Dürrephasen dafür, dass der Kocher zu wenig Wasser führte für reguläre Touren. Der SWR-Bericht fängt diese Abfolge von Rückschlägen ein – aber auch die Hoffnung auf eine neue, stabile Saison.
Auch anderen Braunsbachern geht es ähnlich: Gastronom Heike Philipp vom „Gasthof zum Löwen“ kämpft mit Personalengpässen und kann nur noch von Freitag bis Sonntag Mittagessen anbieten. Die Apothekerin Melanie Dremel berichtet von Medikamentenengpässen. Braunsbach ist wieder lebendig – aber der Alltag bleibt herausfordernd.
Zum vollständigen Bericht: SWR Aktuell – Sieben Jahre nach der Sturzflut: Wie geht es Braunsbach heute?